Andreas Ronken – Geschäftsführer, Ritter Sport

Andreas Ronken ist Geschäftsführer der Alfred Ritter GmbH & Co. KG. Einem deutschem Lebensmittelhersteller, der durch die Schokoladenmarke Ritter Sport bekannt ist. In unserem Interview spricht er über die Anfänge seiner Karriere und seine weiteren beruflichen Ziele.



MANAGERS WAY: Mit welchen drei Worten würden Sie sich selbst beschreiben?

Andreas Ronken: Quadratisch. Praktisch. Gut.

Was war Ihr Traumberuf als Kind?

Fußballprofi

Warum haben Sie Ihren jetzigen Beruf gewählt und sich für die Lebensmittelindustrie entschieden?

Ich habe Maschinenbau studiert, aber relativ schnell herausgefunden, dass ich kein Hard Core Maschinenbauer sein möchte. Im Bereich Lebensmittel sieht man direkt Ergebnisse seines Tuns und ich finde es immer noch sehr spannend und erfüllend, gute Produkte für das tägliche Leben zu produzieren.

Gab es Zeiten, an denen Sie an Ihnen als Unternehmer gezweifelt haben?

Es gab einige Punkte, die ich für mich kritisch reflektiert habe und aus denen ich gelernt habe. Ich finde das auch sehr wichtig. Fundamental gezweifelt habe ich an mir noch nicht.



Welche Eigenschaften sind am wichtigsten, um beruflich erfolgreich zu sein?

Oje, Rezepte gibt es keine und etwas Glück, dass man am richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle ist, gehört auch dazu. Hilfreich ist sicherlich eine hohe Lernbereitschaft und Agilität, neue Aufgaben mit anderen Rahmenbedingungen zu übernehmen – in frühen Jahren immer wieder aus der Komfortzone herauszugehen, um die eigene Entwicklung voranzutreiben. Zu den Top Fähigkeiten gehören sicherlich effektive Kommunikation und erfolgreiches Change-Management.

Welches Buch oder welche Person hat Sie am meisten beeinflusst und warum?

The 7 Habits of Highly Effective People” (Amazon Partner-Link) von Steven Covey. Das Buch dient auch sehr gut zur Selbstreflexion und bietet viele wertvolle Impulse. Es vereint zudem persönliche, berufliche und zwischenmenschliche Effektivität.

Was war das größte Erfolgserlebnis, das Sie bisher hatten?

Erfolg ist für mich, wenn etwas erfolgt, das so gewollt war. Als Manager oder Unternehmer sollte dabei der eigene Erfolg hinten anstehen – es geht um die Erfolge der Unternehmung. Erfolg hat die Unternehmung, wenn Ziele (quantifizierbare und qualitative) erreicht werden. Ich persönlich finde es zudem wichtig, auch kleine Erfolge achtsam wahrzunehmen und angemessen zu feiern.

Gibt es internationale Unternehmer*innen, mit denen Sie sich vergleichen oder von denen Sie lernen?

Nein, eher nicht.




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Welche Marketing-Tools sind, aus Ihrer Sicht, die effektivsten, um ein Unternehmen erfolgreich am Markt zu positionieren?

Für mich sind die Definition und Umsetzung des Purpose der Organisation neben der Customer Journey wichtig.

Gibt es noch berufliche Ziele, die Sie erreichen möchten?

Ja, sicher. Meine Aufgabe ist es, Ritter Sport noch besser aufzustellen und noch mehr Kunden im In- wie Ausland von unserer guten Schokolade zu überzeugen. Viele Menschen wissen aktuell noch viel zu wenig insbesondere über unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten.


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